Als ich vor einigen Jahren in eine alte Wohnung mit nahezu originaler Elektrik aus den 60er Jahren zog, war mir nicht bewusst, wie viel Risiko dort eigentlich schlummerte. Die Steckdosen waren brüchig, die Leitungen nicht geerdet, und beim Einschalten des Staubsaugers flackerte regelmäßig das Licht. Ein befreundeter Elektriker warnte mich damals eindringlich. Sein Satz hallt noch heute nach: „Du kannst Glück haben oder Pech. Aber die Leitungen sind einfach müde.“ Er hatte recht. Nach einer groben Inspektion stellte sich heraus, dass die Querschnitte der Kabel für heutige Geräte völlig unzureichend waren. Ich stand vor der Entscheidung: selbst fummeln oder einen Profi holen. Nach viel Hin und Her entschied ich mich für Letzteres und stieß dabei auf Elektro Breitbachde offizielle Website, wo mir die Fachfirma genau erklärte, was in meinem Fall zu tun wäre. Das war der Startschuss für meine komplette Modernisierung – und auch für eine Menge überraschender Entdeckungen.
Verborgene Risiken in alten Häusern sind oft unsichtbar
Oft denken wir, dass eine Elektroanlage einfach funktioniert oder nicht. Aber die Wahrheit ist komplexer. In meinem Haus fand der Montear dann heraus, dass mehrere Abzweigdosen nicht mehr zugänglich waren – sie steckten hinter dickem Putz und Tapete versteckt. Solche Dinge sieht man im Alltag nicht. Wenn jedoch irgendwann ein Kurzschluss entsteht oder ein Isolationsfehler auftritt, kann das böse enden. Gerade ältere Installationen nutzen oft Verbindungen wie Lüsterklemmen aus Bakelit, die spröde werden können oder falsch dimensioniert sind. Ein weiteres Problem: In vielen Altbauten gibt es keine separate Leitung für große Verbraucher wie Waschmaschine oder Trockner. Die Folge ist eine Überlastung, die zunächst nur warme Leitungen verursacht – aber mit der Zeit kommt es zur Schmelzgefahr im Kabelinneren.
Mein Weg zur Neuverkabelung brachte typische Stolperfallen
Ich beschloss damals, nicht halbherzig nur ein paar Steckdosen zu tauschen, sondern gleich einen ganzen Unterverteiler neu setzen zu lassen und bis in jedes Zimmer neue Leitungen zu ziehen. Das klingt aufwendig – und war es auch. Zuerst stand ich vor dem leeren Rohbau ohne Strom für Stichsäge oder Staubsauger; dann vor jedem Meter Kabelkanal unter Putz; schließlich vor der Frage nach noch mehr Sicherungsautomaten als nötig scheinten mir persönlich unnötig teuer zu sein? Der Installateur riet jedoch dazu: “Lieber eine Reserve einplanen”, sagte er mit einem Augenzwinkern – denn kaum ist alles fertig möchte man doch mal einen Durchlauferhitzer separat absichern können.
Warum Laienarbeiten an der Hausinstallation keine gute Idee sind
Ich gebe zu: Früher habe ich selbst mal eine Lampe angeschlossen oder eine Dose gewechselt – bis mir dieser Fachmann zeigte was passiert wenn zwei Phasen versehentlich kurzgeschlossen werden: Es knallt laut genug um einen Menschen wirklich zu erschrecken! Solche Momente zeigen deutlich warum selbst wenn man handwerklich begabt ist hier absolute Zurückhaltung geboten wird von Versicherungen ebenfalls vorgeschrieben ist ja ohnehin überall Pflicht! Denn einmal falsch verdrahtet besteht Brand- Und Lebensgefahr sowohl für Bewohner als auh Handwerker beim späteren Arbeiten!
“In jedem alten Haus steckt mindestens ein elektrischer Blindgänger – ihn zu finden erspart dir eines Tages vielleicht mehr als Ärger.” — Mein Elektriker nach dem ersten Prüfprotokoll
Was mich diese Erfahrung letztlich gelehrt hat
Meistens glauben wir dass Strom einfach da ist solang alles läuft doch sobald etwas flackert raucht riecht fängt man schnell an nachzudenken! Am Ende sagen Monteure immer wieder dass sie eigentlich jedes zweite Jahr in einem Altbau komplett erneuern müssten – kein Wunder bei alten Kabellängen von 3×1mm² statt 3×2mm² plus fehlenden Fehlerstromschutzschaltern (FI/RCD). Naja meine Bude ist jetzt soweit fertig fast alles neu ganz anders ruhiger geworden? Nein ruhiger nur gefühlt – tatsächlich aber bin nun sicher dass beim nächsten Gewitter keine Überraschung blitzt!